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Öffentliche Vorträge und Events

 

 

 

23. Januar 2019 – KIT im Rathaus: „Forschung an Superbeschleunigern“

KIT im Rathaus

Am 23. Janaur 2019 präsentierte KCETA in der Reihe "KIT im Rathaus" wieder eine Veranstaltung für die Karlsruher Öffentlichkeit. Zum Thema „Forschung an Superbeschleunigern“ gab es eine Reihe von Vorträgen:

  • Prof. Dr. Marc Weber (Wissenschaftlicher Sprecher von KCETA)
    Das KIT-Zentrum für Elementarteilchen und Astroteilchenphysik stellt sich vor
     
  • Prof. Dr. Ralph Engel (Leiter des Instituts für Kernphysik, IKP; Wissenschaftlicher Sprecher des Pierre-Auger-Observatoriums in Argentinien)
    Kosmische Teilchenbeschleuniger der Superlative
     
  • Prof. Dr. Ulrich Husemann (Professor für Experimentelle Elementarteilchenphysik, ETP)
    Neues vom Large Hadron Collider (LHC)
     
  • Prof. Dr. Anke-Susanne Müller (Leiterin des Instituts für Beschleunigerphysik und Technologie; IBPT)
    Superbeschleuniger der Zukunft: Maschinen für Forschung und Gesellschaft


Außerdem Grußworte von Gabriele Luczak-Schwarz (Erste Bürgermeisterin der Stadt Karlsruhe) und KIT-Vizepräsident für Forschung Prof. Dr. Oliver Kraft.

Begleitend fand vom 21. bis zum 25. Januar 2019 eine Ausstellung im oberen Foyer des Rathauses statt. Neben vielen Postern waren dort Modelle des IceCube-Experiments, des KATRIN-Experiments, des CMS-Experiments, des Pierre-Auger-Observatoriums und des FLUTE-Experiments zu sehen.

Flyer zur Veranstaltung


7. November 2018 – Lise Meitner Anniversary

Physikerinnen berichten über ihren Werdegang
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Sprecherinnen:

Jun.-Prof. Susanne Westhoff
Institut für Theoretische Physik, Universität Heidelberg

Dr. Veronika Haug
BOSCH, Zentralbereich Forschung und Entwicklung

Prof. Stephanie Hansmann-Menzemer
Physikalisches Institut, Universität Heidelberg
 

Einführung:
Dr. Iris Gebauer, KIT

 

Mittwoch 7. November 2018, 17:30 - 19:00, im Anschluss Empfang
KIT Campus Süd
Otto-Lehman-Hörsaal, Gebäude 30.22
Engesserstraße 7, 76131 Karlsruhe

 


3. Oktober 2018 – "Schnell wie das Licht – Rasenden Teilchen auf der Spur"

„Maus-Fan-Türöffnertag“ beim Teilchenbeschleuniger
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Die Maus öffnet Türen

Die Maus öffnet Türen: Am Maus-Fan-Türöffnertag dürfen Kinder einen Blick hinter Türen werfen, hinter denen sich etwas Interessantes verbirgt, die normalerweise aber verschlossen sind. In diesem Jahr beteiligte sich unter anderem das KCETA-Institut für Beschleunigerphysik und -Technologie (IBPT).

Mitarbeiter des IBPT führten die jungen Forscherinnen und Forscher in die Geheimnisse moderner Technologien ein. Unter dem Motto „Schnell wie das Licht – Rasenden Teilchen auf der Spur” führten die Maus-Fans kleine Experimente durch und fanden heraus, was Telefon, Mikrowelle und Staubsauger mit Teilchenbeschleunigern zu tun haben. Begleitende Eltern konnten die Zeit nutzen, um mehr über das KIT und seine Arbeit für Wissenschaft und Gesellschaft zu erfahren.  

"Es war ein für alle Beteiligten anstrengender, aber auch sehr gelungener Tag", bilanzierte Professorin Anke-Susanne Müller, Institutsleiterin des IBPT und Mitorganisatorin der Beiträge des KIT. Sie berichtete von begeisterten Rückmeldungen von Eltern: "In ein paar Jahren kommt meine Tochter wieder hierher – zum Studieren!"

 

Mehr Infos über den Maus-Fan-Türöffnertag


1. Oktober 2018 – Öffentlicher Vortrag über die Zukunft der Teilchenphysik

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"Die Zukunft der Teilchenphysik – was kommt nach dem LHC?"

 

Dr. Marcel Stanitzki (Deutsches Elektronen-Synchrotron (DESY) und Sprecher der SID Kollaboration) berichtete sehr interessant zu diesem zukunftsweisenden Thema in einem überaus gut besuchten öffentlichen Vortrag.

Zeit: 1. Oktober 2018, 19.30 Uhr
Ort: KIT Campus Süd, NTI-Hörsaal (Gebäude 30.10, Engesserstraße 5)
Redner: Dr. Marcel Stanitzki (Deutsches Elektronen-Synchrotron, DESY und Sprecher der SID Kollaboration)


6. September 2018 - Öffentlicher Vortrag über Neutrinos

Public Talk poster

"Leicht, leichter, Neutrino - Elementarteilchen auf der Waage"

 

Dies war der Titel eines öffentlichen Vortrags, der im Rahmen der Tagung "Invisibles18" (siehe nächster Beitrag) am Karlsruher Institut für Technologie stattfand.

Im bis auf den letzten Platz gefüllten Tulla-Hörsaal faszinierte Prof. Susanne Mertens von der Technischen Universität München die Karlsruher Öffentlichkeit mit ihren Einblicken in die größten und kleinsten Strukturen des Kosmos und in das Großexperiment KATRIN am Campus Nord.


Öffentliches HEiKA Symposium am 8.6.2018 in Heidelberg

DUNKLE MATERIE - UNSICHTBARE WELTEN
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Mit dieser offenen Veranstaltung für alle Interessierten wendete sich HEiKA wiederum an die wissenschaftliche, studentische und bürgerliche Öffentlichkeit. Aus unterschiedlichen Perspektiven wurde das Thema DUNKLE MATERIE von hochkarätigen Sprechern beleuchtet.

Mehr Informationen
Programm


Mai 2018 - Per Radio durch die Galaxis

Campusradio Karlsruhe: Astrophysik in Serie
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"Hast du als Kind schon von den Sternen geträumt und wolltest AstronautIn werden? Warst dann in der Schule vom Astronomie- und Physikunterricht schwer enttäuscht und hast dir doch einen anderen Beruf ausgesucht? Nur um  nach Feierabend lieber (Astro-)Physikbücher zu lesen und „Star Trek“ oder „The Orville“ oder „Big Bang Theory“ zu schauen. Erkennt ihr euch wieder? Dann haben wir das Richtige für euch diesen Sommer: „Astrophysik in Serie“. Vier Sendungen, die sich mit dem Universum beschäftigen – von der Theorie zur praktischen Sternbeobachtung."

Mit diesem Teaser startete das Campusradio Karlsruhe am 16. Mai 2018 eine Serie mit Live-Sendungen zu den großen Fragen des Universums. Zu Gast in der ersten Sendung war KCETA-PI Prof. Thomas Schwetz-Mangold.

Die nächsten Termine:
Mittwoch 20. Juni 2018 und Mittwoch 25. Juli 2018

Die Sendungen werden jeweils um 10 Uhr auf UKW 104.8 live ausgestrahlt sowie gleichzeitig über den Webstream von Campusradio Karlsruhe. Wiederholungen gibt es um 15 Uhr (nur Webstream von Campusradio Karlsruhe) sowie noch mehrmals zu anderen Terminen in der Woche.


24. November 2017 – Nacht der Wissenschaft am KIT

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© KIT, Ewa Holt

In der dritten Nacht der Wissenschaft am KIT vom 24. auf den 25. November 2017 standen zwischen 20 und 4 Uhr für interessierte Karlsruher Bürger wieder viele spannende Vorträge aus über 10 Fachbereichen auf dem Programm.

Auch drei KCETA-Forscher waren wieder dabei:

LHC am CERN: Mit großen Kollisionen dem Urknall auf der Spur
Referent: Prof. Dr. Thomas Müller
20 Uhr, Hörsaal T.

KCDC - Entdecke die Astroteilchenphysik vom Sofa aus
Referent: Dr. Andreas Haungs
23 Uhr, Hörsaal B.

Higgs-Teilchen und die Bausteine des Universums
Referent: Dr. Matthias Schröder
2 Uhr, Hörsaal T.


Programmdetails


30. Oktober 2017 – Dark Matter Day

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Die Natur der Dunklen Materie in unserem Universum ist eines der größten ungelösten Rätsel in der Kosmologie und Teilchenphysik. Im Rahmen des weltweit begangenen „Dark Matter Days“ fassten zwei KIT-Forscher, die beide aktiv auf diesem spannenden Gebiet arbeiten, unser aktuelles Wissen zu dieser mysteriösen Materieform zusammen und stellten neue Experimente vor, mit denen das Geheimnis der Dunklen Materie aufgedeckt werden soll.

Das Interesse der Karlsruher Öffentlichkeit war so groß, dass der NTI-Hörsaal auf dem Campus Süd bis auf den letzten Platz gefüllt und auch kein Stehplatz mehr zu bekommen war.

Nach einer Begrüßung durch Prof. Marc Weber sprach Prof. Thomas Schwetz-Mangold über das Thema "Dunkle Materie – von Urknall, Galaxien und Elementarteilchen" und danach Prof. Guido Drexlin über "Dunkle Materie – Experimente in der Mine, im Labor und im Weltall".

Bilder der Veranstaltung


17. Januar 2017 – "Lise Meitner und 'ihre Töchter' – Physikerinnen stellen sich vor"

"Role Models" – Poster-Ausstellung
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v.l.n.r.: Prof. Margarete Mühlleitner, Prof. Laura Baudis (Univ. Zürich), Dr. Kathrin Valerius, Prof. Doris Wedlich, Dr. Irmgard Langbein
"Role Models" – Poster-Ausstellung
"Role Models" – Poster-Ausstellung

Mit dieser Ausstellung wurde Lise Meitner, eine der bedeutendsten Physikerinnen ihrer Zeit, gewürdigt. Sie ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Frauen in der Wissenschaft neue Wege beschreiten und Durchbrüche schaffen.

Zusammen mit Lise Meitner wurden weitere Physikerinnen porträtiert. In persönlichen Berichten erläuterten sie ihren wissenschaftlichen Werdegang, ihre Forschungsfelder und ihre Wünsche.

Zentrales Anliegen der Ausstellung war es, jungen Menschen, insbesondere dem weiblichen Nachwuchs, Mut zu machen, sich der Physik zu widmen und sie für die MINT Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) zu begeistern. Physik ist ein bedeutender Teil unserer Kultur und bietet darüber hinaus exzellente berufliche Perspektiven. Derzeit gibt es alleine in Deutschland rund 5.000 offene Stellen für PhysikerInnen. Diese Zahl entspricht zwei kompletten Absolventenjahrgängen in der Physik.

Die Ausstellung wurde durch die DPG und die Österreichische Physikalische Gesellschaft initiiert und mit Mitteln des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Sie ist Teil des in Deutschland vom BMBF ins Leben gerufenen "Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen".

Die Ausstellung wurde am 27. Januar 2017 mit einer Vernissage eröffnet und konnte bis zum 5. März 2017 am KIT Campus Süd im Foyer CFN besichtigt werden.

Mehr Informationen zur Ausstellung


30.11.2016 – Prof. Dr. Manfred Popp: "Weil nicht sein darf, was nicht sein kann ..."

Korrekturen zur Wissenschaftsgeschichte über „Hitlers Atombombe“
Prof. Dr. Manfred Popp
Prof. Dr. Manfred Popp (Foto: KIT/Fabry)

Prof. Dr. Manfred Popp wird am 30.11. um 16 Uhr im IKP-Hörsaal einen Vortrag zum Thema "Weil nicht sein darf, was nicht sein kann ... – Korrekturen zur Wissenschaftsgeschichte über "Hitlers Atombombe" halten. 

Abstract:
"Als ich die geplante Geschichte des (Kern-) Forschungszentrums Karlsruhe mit einem Prolog über die 'Vorgängerorganisation', den 'Uranverein' während des 2. Weltkriegs, beginnen wollte, kamen mir bei der Lektüre der Fachliteratur wachsende Zweifel, ob es wirklich so gewesen sein kann, wie es seit über 25 Jahren in den Geschichtsbüchern steht: Der Bau einer deutschen Atombombe sei im 'Dritten Reich' nur aus ökonomischen Gründen nicht erfolgt, die deutschen Physiker hätten genug gewusst, um sie bauen zu können. Nach sorgfältigem Studium der Originaldokumente bin ich zu dem Ergebnis gelangt, dass das nicht zutrifft. Dazu ist ein Artikel von mir in der Fachzeitschrift 'Berichte zur Wissenschaftsgeschichte' erschienen (Link). Eine Kurzfassung dazu findet man in 'Spektrum der Wissenschaft digital', ein weiterer Artikel wird die Titelgeschichte des Dezemberhefts von 'Spektrum der Wissenschaft' bilden. Diese Ergebnisse werde ich am 30.11 erläutern und zur Diskussion stellen."

Termin: 30. November 2016, 16 Uhr
Ort: KIT Campus Nord, Seminarraum des Instituts für Kernphysik (Gebäude 401 Raum 410)


2. Mai 2016 – "Den Geisterteilchen auf der Spur - Neutrinos auf der Waagschale von KATRIN"

Kathrin Valerius bei der öffentlichen Vortragsreihe der Universität Stuttgart „Physik die Wissen schafft“
Kathrin Valerius
Kathrin Valerius

Seitdem sie im Jahr 1930 durch eine Hypothese des theoretischen Physikers Wolfgang Pauli Einzug in die Welt der Teilchenphysik hielten, galten Neutrinos als masselose und kaum nachweisbare "Geisterteilchen". Notorisch schwer in Detektoren einzufangen sind sie tatsächlich - jedoch wissen wir seit den Erkenntnissen der im Jahr 2015 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichneten Neutrino-Oszillations-Experimente, dass die Neutrinos doch eine Masse besitzen müssen. Diese ist jedoch winzig klein im Vergleich zu den Massen anderer Teilchen, was den Wissenschaftlern Rätsel aufgibt.

Mit dem KATRIN-Experiment entsteht derzeit am Karlsruher Institut für Technologie die genaueste Teilchenwaage der Welt, mit der ein internationales Forscherteam der Masse der Neutrinos endlich auf die Spur kommen will. Dazu benutzen die Wissenschaftler u.a. einen 24 m langen und 10 m durchmessenden Edelstahltank unter Hochspannung, in dem außerdem Ultrahochvakuum herrscht. Dies ist nur eine von vielen technischen Herausforderungen, denen die Physiker begegnen müssen, um das Rätsel der Neutrinomassen zu ergründen.

Am 2. Mai präsentierte Kathrin Valerius, Leiterin der Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe KATRIN, an der Universität Stuttgart Spannendes von der riesigen Teilchenwaage für ein breites Publikum mit Neugier und Interesse für Physik.

Hier geht's zur Aufzeichnung des Vortrags

Mehr Infos

 


Nacht der Wissenschaft am 29.01.16

Bild: ICRR, University of Tokyo
Bild: ICRR, University of Tokyo

In der Nacht vom 29. auf den 30. Januar 2016 fand zum ersten Mal die „Nacht der Wissenschaft” am KIT statt. In spannenden Vorträgen gaben Dozenten aus verschiedenen Fachbereichen des KIT dabei Einblicke in ihr Themengebiet. Zwischen den Vorträgen konnten sich Besucher und Dozenten bei Essen und warmen/kalten Getränken über die neuen Erkenntnisse austauschen.

Der theoretische Astroteilchenphysiker und KSETA Principal Investigator Prof. Dr. Thomas Schwetz-Mangold berichtete über:

Neutrinooszillationen, Schrödingers Katze und der Ursprung der Materie

Wo liegt der Ursprung aller Materie? Um diese Frage zu beantworten, unternahm er eine Reise in die Welt der kleinsten Teilchen. Das Neutrino ist eines der häufigsten Teilchen im Universum und es durchdringt normale Materie praktisch ohne Wechselwirkung. Die 2015 mit dem Physiknobelpreis ausgezeichnete Entdeckung der Neutrinooszillatinen beweist, dass Neutrinos eine (wenn auch winzige) Masse haben.

Dies hat fundamentale Auswirkungen in der Kosmologie und Elementarteilchenphysik und bringt ein entscheidendes Gleichgewicht ins wanken. Warum dies alles für unsere Existenz (und für Schrödingers Katze) eine entscheidende Rolle spielt, wurde in diesem Vortrag erklärt.


Physik am Samstag

Die Veranstaltungsreihe Physik am Samstag der Fakultät für Physik hat zum Ziel, aktuelle Themen aus der modernen Physik in allgemeinverständlicher Form zu präsentieren. Die Vorträge sind gedacht für wissenschaftlich interessierte Laien, insbesondere Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte. Regelmäßig gibt es in diesem Rahmen auch Vorträge aus dem Bereiche der Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik.

20. Juni 2015, 10:00 Uhr,
Gaede-Hörsaal (Geb. 30.22)
Dr. Susanne Mertens
Neutrinos – Schlüssel zum Universum
04. Juli 2015, 10:00 Uhr,
Gaede-Hörsaal (Geb. 30.22)
Dr. Iris Gebauer
Ein Teilchendetektor auf der Internationalen Raumstation: Suche nach Dunkler Materie mit dem Alpha Magnetspektrometer O2

 

Besucherrekord bei "KIT im Rathaus: Neues aus der Welt der kleinsten Teilchen"

Besucherrekord im Rathaus
Besucherrekord im Rathaus

In der Reihe "KIT im Rathaus" luden der Oberbürgermeister der Stadt Karlsruhe und der Präsident des KIT am 20. Januar 2015 in den Bürgersaal im Rathaus Karlsruhe zu einer Veranstaltung zum Thema „Neues aus der Welt der kleinsten Teilchen“ ein.

Die Karlsruher Bürger fanden die Forschungen in der Teilchen- und Astroteilchenphysik so spannend, dass sie in Scharen ins Rathaus strömten und der Reihe "KIT im Rathaus" einen Besucherrekord bescherten.

Neben Grußworten von Wolfram Jäger (Erster Bürgermeister der Stadt Karlsruhe) und Prof. Dr.-Ing. Detlef Löhe (Vizepräsident für Forschung und Information des KIT) gab es folgende Vorträge:

 

Prof. Johannes Blümer"Das KIT-Zentrum Elementarteilchen und Astroteilchenphysik stellt sich vor"
Prof. Dr. Johannes Blümer
Leiter des Instituts für Kernphysik und Wissenschaftlicher Sprecher von KCETA und KSETA

Dr. Kathrin Valerius"Neutrinos auf der Waagschale von KATRIN"
Dr. Kathrin Valerius
Leiterin Helmholtz-Hochschul-Nachwuchsgruppe KATRIN, Institut für Kernphysik

Prof. Margarete Mühlleitner"Die Entdeckung des Higgs-Teilchens oder wie die Teilchen ihre Masse bekommen"
Prof. Dr. Margarete Mühlleitner
Institut für Theoretische Physik

Prof. Michael Feindt"Wie durch Algorithmen aus der Elementarteilchenphysik zig Millionen eingespart werden"
Prof. Dr. Michael Feindt
Institut für Experimentelle Kernphysik


Alle Vorträge wurden aufgezeichnet und sind online.

Pressemitteilung des KIT


Öffentliche Vorträge im Rahmen der Tagung "Astroteilchenphysik in Deutschland"

Astroteilchenphysik in DeutschlandMit zwei öffentlichen Abendvorträgen und einem Astroteilchen Slam informierten Astroteilchenphysiker in Karlsruhe über die Struktur des Universums und aktuelle Forschung

Neue Fenster zum Universum haben Forscher in den letzten Jahren aufgestoßen. Elementarteilchen von den energiereichsten Objekten im Kosmos wie Schwarzen Löcher, Supernovaüberresten und aktiven Galaxienkernen erlauben Rückschlüsse auf faszinierende Prozesse. Die neusten Erkenntnisse präsentierten Vortragende auf drei kostenfreien, öffentlichen Veranstaltungen:

Öffentlicher Astroteilchen Slam
Montag, 29. September 2014

In nur acht Minuten stellten acht Doktoranden der Astroteilchenphysik ihre Forschung vor: unterhaltsam und verständlich, kurios und quer. Lesen Sie hier, welchen der Vorträge das Publikum zum Gesamtsieger kürte.

Öffentlicher Abendvortrag
Die Galaxie in einem neuen Licht: Astronomie mit Gammastrahlen
Prof. Werner Hofmann (MPI für Kernphysik, Heidelberg)
30. September 2014

Über das letzte Jahrzehnt hat die Astronomie ein neues Fenster zum Weltall aufgestoßen: extrem hochenergetische Gammastrahlen. Gammastrahlen erlauben Astrophysikern, nach exotischer Dunkler Materie im Kosmos zu suchen oder die Struktur von Raum und Zeit auf kleinsten Skalen abzutasten. Die Energie solcher Gammaquanten ist 1000 Milliarden mal höher als die des sichtbaren Lichts; sie können nicht mehr durch thermische Prozesse – die Strahlung heißer Körper – erzeugt werden, sondern zeigen uns einen anderen Aspekt des Universums: das "nicht-thermische Universum". Mit speziellen Instrumenten, wie dem H.E.S.S.-Teleskopsystem in Namibia, können die "Spuren" sichtbar gemacht werden, welche Gammaquanten beim Auftreffen auf die Erdatmosphäre hinterlassen. Überraschendes Ergebnis der Arbeit der letzten Dekade ist, dass im Kosmos eine Vielzahl solch extremer Strahlungsquellen existiert und dass diese vermutlich die Evolution des Kosmos beeinflusst haben.

Öffentlicher Abendvortrag
Kosmische Teilchen: Lesen von unsichtbaren Schriften
Prof. Elisa Resconi (TU München)
1. Oktober 2014

Um das Universum zu verstehen und seinen komplexen Bauplan zu entschlüsseln, beobachten Physiker mit Teleskopen und Detektoren den Himmel. Die phantastischen Aufnahmen von leuchtenden Galaxien sind allgemein bekannt. Das Licht, die elektromagnetische Strahlung, ist eine vertraute kosmische Informationsquelle, andere, wie etwa Neutrinos oder kosmische Strahlung, sind es weniger. Dabei können wir nur mit Hilfe von Neutrinos die Vorgänge im Inneren von Sternen und aktiven Galaxien direkt beobachten - auch wenn uns manche der Teilcheneigenschaften der Neutrinos immer noch ein Rätsel sind. Kosmische Strahlung und hochenergetische Neutrinos geben uns Auskunft über die höchst energetischen Prozesse in unserem Universum. Nur wenn wir alle diese Informationsquellen auswerten, lässt sich der Bauplan unseres Universums "lesen".

Das KCETA Symposium 2014 am 25. Juli 2014

KIT, FTU Campus Nord
KIT, FTU Campus Nord

Informationen finden Sie hier.