Julius Wess-Preis

KCETA verleiht in regelmäßiger Folge den Julius Wess-Preis für herausragende experimentelle oder theoretische wissenschaftliche Leistungen
Julius Wess-PreisKCETA / KIT

Der Preis erinnert an Professor Julius Wess, der sich während seiner zwanzigjährigen Tätigkeit an der damaligen Universität Karlsruhe – heute KIT –für die theoretische und experimentelle Elementarteilchenphysik eingesetzt und während dieser Zeit wissenschaftliche Arbeiten von international herausragender Bedeutung veröffentlicht hat. Feldtheoretische Begriffe wie die Wess-Zumino-Wirkung oder die Formulierung der ersten supersymmetrischen Quantenfeldtheorie, des Wess-Zumino-Modells, sind mit seinem Namen verbunden. Der Julius Wess-Preis des KIT-Zentrums Elementarteilchen- und Astroteilchenphysik (KCETA) ist mit 10 000 Euro dotiert. Der Forschungspreis wird an Elementarteilchen- oder Astroteilchenphysiker für herausragende experimentelle oder theoretische wissenschaftliche Leistungen verliehen, die unser Verständnis der fundamentalen Naturgesetze erweitern und vertiefen.

Der Preis wurde erstmals bei der Eröffnungsveranstaltung des Zentrums im November 2008 an den Nobelpreisträger Professor Dr. Frank Wilczek verliehen, der bereits im Sommer 2007 auf einer großen internationalen Konferenz über Supersymmetrie in Karlsruhe die Bedeutung von Julius Wess für die Theorie der Elementarteilchen gewürdigt hat.

Die Verleihung des Preises ist jeweils verknüpft mit einer für alle Studierenden offenen Vorlesungsreihe der Preisträger am KIT. Diese Vorlesungen finden lebhaftes Interesse und tragen nachhaltig dazu bei, dass den Studierenden und Doktoranden Details über neueste Forschungsergebnisse vermittelt werden.

Die Preise 2019 und 2020 wurden nicht vergeben.

 

Julius Wess-Preis 2021

Mark Wise – Julius Wess-Awardee 2021 Der Julius Wess-Preis 2021 wurde am 5. November 2021 an Prof. Dr. Mark Wise verliehen.

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Julius Wess-Preise wurden bereits verliehen an: