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Julius Wess-Preis

KCETA verleiht in regelmäßiger Folge den Julius Wess-Preis für herausragende experimentelle oder theoretische wissenschaftliche Leistungen

Der Preis erinnert an Professor Dr. Julius Wess, der sich während seiner zwanzigjährigen Tätigkeit am Karlsruher Institut für Technologie unermüdlich für die theoretische und experimentelle Elementarteilchenphysik eingesetzt und während dieser Zeit Arbeiten von international herausragender Bedeutung veröffentlicht hat. Feldtheoretische Begriffe wie die Wess-Zumino-Wirkung oder die Formulierung der ersten supersymmetrischen Quantenfeldtheorie, des Wess-Zumino Modells, werden für immer mit seinem Namen verbunden bleiben.

Der Preis wurde erstmals bei der Eröffnungsveranstaltung des Zentrums im November 2008 an den Nobelpreisträger Professor Dr. Frank Wilczek verliehen, der bereits im Sommer 2007 auf einer großen internationalen Konferenz über Supersymmetrie in Karlsruhe die Bedeutung von Julius Wess für die Theorie der Elementarteilchen gewürdigt hat.

Die Verleihung des Preises ist jeweils verknüpft mit einer für alle Studierenden offenen Vorlesungsreihe der Preisträger am KIT. Diese Vorlesungen finden ein lebhaftes Interesse und tragen nachhaltig dazu bei, dass den Studierenden und Doktoranden Details über neueste Forschungsergebnisse vermittelt werden.

 

Julius Wess-Preis 2016

Der Julius Wess-Preis 2016 wurde Prof. Robert Klanner (Universität Hamburg, DESY) für seine grundlegenden Beiträge zur Entwicklung von Silizium-Mikrostreifendetektoren und die damit zum ersten Mal erreichte Auflösung, die für die Rekonstruktion von sekundären Vertices beim Zerfall von Hadronen aus schweren Quarks erforderlich ist verliehen.

Die feierliche Überreichung des Preises fand am 3. März 2017 statt. Mehr ...

 

 

Julius Wess-Preise wurden bereits verliehen an:

Lisa Randall (2015)
(picture credit: KIT)

 

Arkady Vainshtein (2014)
(picture credit: Vainshtein)

 

Takaaki Kajita (2013)
(picture credit: KIT)

 

Peter Jenni und Michel Della Negra (2012)
(picture credit: KIT)

 

Guido Altarelli (2011)
(picture credit: INFN)

 

Valery Rubakov (2010)
(picture credit: KIT)

 

Jonathan Ellis (2009)
(picture credit: CERN)

 

Frank Wilczek (2008)
(picture credit: Amity Wilczek)